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Die Entstehung des Basketball

Basketball gehört zu den wenigen Volkssportarten, von denen die Gründungsgeschichte eindeutig bekannt ist. Denn Basketball wurde am 12. Januar 1891 vom Kanadier Dr. James Naismith erfunden. Naismith war Dozent in der YMCA Training School in Springfield, Kanada. Er sollte eine Ausgleichssportart für seine Schüler in der Winterzeit erfinden.

Er kam auf die Idee, einen Korb in einer Höhe von zehn Fuß (3,05 Metern) aufzuhängen, da er der Ansicht war, dass die Brutalität einiger Sportarten zum Teil darauf beruhte, dass sie in einer Ebene ausgeübt wurden.

Bereits zwei Jahre später wurde das erste Collegespiel ausgetragen. Das Geneva College setzte sich dabei gegen New Brighton YMCA durch.

Kein körperloser Sport

Die ersten Profispiele widersprachen den Hoffnungen von Naismith deutlich. Wollte er einen Sport entwickeln, der vor allem auf Mannschaftsgeist und weniger auf Kampf basiert, war Basketball gerade in seinen den Anfangsjahren deutlich brutaler als andere Sportarten. Einflussnahme des Publikums zu verhindern, wurden Spiele in Drahtkäfigen ausgetragen. Die Spieler gingen derart gewalttätig zur Sache, dass es häufig Schnittverletzungen gab und der Hallenboden nicht selten blutbedeckt war.

 

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