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Was ist Breakdance

Laute Rap-Musik die aus einem Ghettoblaster dröhnt, dazu eine Gruppe Jugendlicher (oft mit übergroßen Basketballshirts) und in der Mitte ein Junge der auf einer Hand steht und wild mit seinen Beinen durch die Gegend wirbelt, dabei aber wie es scheint, seinen Körper perfekt beherrscht.

So begegnet einem heutzutage, oft in der Stadt oder U-Bahn, die Hip hop-kultur. Doch das ist nur ein kleiner Teil von ihr, nämlich der des Break Dances. Diese Art des Tanzens ist die wohl eigenwilligste überhaupt, denn bei ihr kann jeder seinen eigenen Stil mit einbringen und sich immer wieder inspirieren  und neue Moves (Tanzschritte) einfallen lassen. Einige Elemente haben sich aber durchgesetzt und kommen häufig in Choreografien vor, hauptsächlich Stunts wie der freeze ,hand hops, spins, swipes und noch viele mehr.
Der Breakdance stammt ursprünglich aus den Bronx und wurde von den New-Yorker Jugendlichen aus Langeweile entwickelt - auch in Verbindung mit dem sog. Dj-ing, bei dem zwei Platten gleichzeitig aufgelegt und abwechselnd die „Lieblingsstellen“ wiederholt wurden. Dadurch entstand eine kurze Pause. Auf diese Pause reagierten einige Tänzer und bewegten sich danach. So entstand auch das „Agressive“ in der Bewegung, was gleichzeitig den Jugendlichen half ihren Frust abzubauen und sich anstelle von Gewalt durch Tanzen auszudrücken.

Was bedeutet eigentlich das Wort Breakdance?
Breakdance lässt sich am besten einzeln übersetzten (break=Pause) & (dance=Tanz). Was zunächst vielleicht abschreckend wirkt, ist eher als Vorsichtsmaßnahme gedacht, denn der hauptsächlich aus waghalsigen Stunts, Drehungen und Sprüngen bestehende Tanz kann schnell zu Verletzungen führen. Eine gute Vorbeugungsmaßnahme gegen Verletzungen ist das Erlernen der richtigen Technik. Ein Breakdancekurs, also Üben unter Anleitung, sorgt dabei für eine gute Basis. Hierbei wird die geschickte Verbindung von Balance und Muskelkraft trainiert.

Das äußere Erscheinungsbild ist bei einem solchen Training eher unwichtig, man sollte allerdings darauf achten, Kleidung zu tragen in der man sich gut und viel bewegen kann. Es ist außerdem von Vorteil wenn die Turnschuhe (Sneakers) eine abriebfeste Sohle haben.
Viele Tanzschulen haben auf Grund der wachsenden Nachfrage ihr Sortiment erweitert und bieten Breakdance-Kurse oder Workshops an, oft auch schon für Kinder ab 6 Jahren. Pro Monat kostet ein Kurs etwa zwischen 20 und 30 Euro und findet meist einmal wöchentlich statt.

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