Kraft- und Koordinationstraining
Bei dem Begriff Krafttraining stellen sich die Meisten immer noch Bodybuilder mit teils schon ungesunder Muskelmasse vor. Krafttraining bietet jedoch auch ein genau so effektives Programm zur Steigerung körperlicher und geistiger Fitness, wie z.B. Walking, Jogging und schwimmen.
Auch der Beitrag des Krafttrainings zum Fettverlust ist lange Zeit deutlich unterschätzt worden.
Das Risiko Krafttraining falsch zu betreiben ist jedoch deutlich größer, als beim Ausdauertraining. So ist zum Beispiel das Einhalten der nötigen Ruhephasen hier noch wichtiger, da die Muskeln nur während der Ruhephasen wachsen können. Die Grundlage eines Krafttrainings ist immer der zusätzliche Aufbau von Muskeln.
Beim Krafttraining unterscheidet man zwischen Grund- und Isolationsübungen. Grundübungen beanspruchen größere Muskelgruppen, während Isolationsübungen gezielt kleine Muskelgruppen ansprechen.
Tipps und typische Übungen
Für Muskelaufbau und Steigerung der Maximalkraft besteht ein gutes Training für Einsteiger aus vier bis acht Sätzen. Ein Satz heißt eine spezielle Übung mit 8-12 Wiederholungen. wischen den Wiederholungen sollte nicht abgesetzt werden, d.h. es muss die ganze Zeit Spannung aufgebaut sein. Wichtig ist die Bewegung langsam durchzuführen. Die Pumpbewegung sollte ca. 2 Sekunden, die Bewegung zurück sogar 4 Sekunden dauern.
Die vier bis acht Sätze sollten aus Grundübungen für alle verschiedenen Muskelpartien bestehen.
Als Gegengewicht sind ca. 50 % des maximal möglichen sinnvoll
Zwischen den Sätzen sollte mindestens eine Minute Pause sein.
Grundübungen
Grundübungen sprechen immer größere Muskelgruppen an.
Isolationsübungen
Wie der Name schon sagt, sprechen Isolationsübungen gezielt einzelne Muskelgruppen an. Isolationsübungen sollten jedoch nur von austrainierten Sportlern betrieben werden, da sich Muskeln nicht unabhängig vom Stoffwechselsystem bilden können.

