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Geschichte des Fussballs

Geschichte des Fussballs

Der Fussball hat seinen Ursprung in einem oder mehreren der weltweit vor 2000 v.Chr. bis 1800 n. Chr. gespielten Ballspiele. Chinesen, Azteken und Römer – Sie alle spielten mit Bällen, die auf einem Spielfeld mit Händen oder Füßen in ein Ziel befördert werden mussten. Mal war das Ziel ein Kreis aus Steinen, mal zwei Pfähle zwischen die ein Stück Stoff gespannt war, oder ein Netz. Ansonsten wurden die Bälle wild durch Dörfer und über Feldwege getrieben. Eine feste Spielerzahl gab es nicht, die Anzahl bewegte sich meist zwischen 10 und 30 Spielern. Oft bestand die Haut des Balls aus zusammengenähtem Leder. Dieses Material gab es auf der ganzen Welt und es war sehr robust. Also braucht man sich nicht darüber zu wundern, dass überall auf der Welt Menschen auf die gleiche Idee kamen. Als Füllung dienten Federn, Stoff und ähnlich leichtes Material. Erst sehr spät wurde der Ball mit Luft gefüllt – was wohl hauptsächlich an dem Stand der Technik lag.

Fussball wurde nur selten friedfertig ausgetragen und endete nicht ohne Blutvergießen. Die Gründe hierfür waren religiöser Art, wie bei den Azteken, oder burschikoser Art, wie bei rivalisierender Dorf- oder ähnlichen Gemeinschaften. In England kam es belegbar nicht nur zu Prügeleien, sondern auch zu schwerwiegenden Verletzungen und Todesfällen. Dies lag unter anderem daran, dass die Spieler während des Spiels bewaffnet waren. Das Spiel mit dem Lederball hatte noch keine festen Regeln – einfach alles was den Ball ins Ziel brachte war erlaubt. Abgesehen davon, dass man den Ball mit Füßen und Händen fortbewegen durfte waren auch diverse Hilfsmittel wie spitze Nägel an den Schuhen keine Besonderheit.

Gespielt wurde Fussball schon früher auf der ganzen Welt, in England wurde dieser Sportart jedoch die größte Aufmerksamkeit entgegengebracht. Dort wurde auch das erste offizielle Regelwerk entwickelt. Vielleicht war es – wie so oft – das Verbot, das dieses Spiel erst so richtig interessant machte. Dafür spielten mehrere Ereignisse Hand in Hand: Immer öfter wurden in England Verletzungen und auch Todesfälle in von amtlichen Stellen registriert. Es gab Krieg und die Regierung wollte verhindern, dass Männer und Jugendliche durch das Fussballspiel körperlich geschwächt wurden, und sich zu wenig in der die Verteidig des Landes fördernden Sportart Bogenschießen übten. Auch wurden durch die Veramtlichung öffentlicher Wiesenplätze (die es in fast jedem Ort gab) der Öffentlichkeit die üblichen Spielplätze entzogen. Später wurde es zum Lieblingssport der Schuljungen (in den Schulpausen und der Freizeit). In Rugby begann ein Lehrer bei dem Spiel in der Schule feste Regeln einzuführen, um gewaltvolle Ausschreitungen zu vermindern und um die dauerhafte Diszipliniertheit der Schüler zu fördern. Anderenorts begann man auch feste Regeln einzuführen – was ein Chaos verursachte – nahezu jeder Ort hatte nun seine eigenen Regeln.

1863 kam dann die Wende: Es hatte sich inzwischen eine übergreifende Fussball-Organisation gebildet, die nun in London 13 Fussball-Regeln festlegte. Das Ballspiel teilte sich in zwei Lager – Fussball und Rugby. Beim Fussballspiel war es nicht erlaubt den Ball mit den Händen fortzubewegen, beim Rugby war es umgekehrt. Die Rugby-Freunde gründeten Ihre eigenen Formationen und schlugen einen anderen Weg ein. Knapp 20 Jahre später wurde Die Organisation IFAB gegründet. Die Abkürzung steht für International Football Association Board. Sie stimmt bis heute über die geltenden Regeln ab, die weltweit anerkannt werden. Auch Vertreter der Fifa sind in einem bestimmten Verfahren dazu berechtigt über die Regeln mitzubestimmen. Die Regeln unterliegen ständigen Veränderungen, z. B. betreffend der Spielfelds (z.B. Größe, Art der Begrenzung, Beschaffenheit der Oberfläche – Rasen oder nicht), Teamregeln, Schiedsrichterregeln (Zeigen von farbigen Karten anstelle von Rufen).

Die Regeln wie wir sie heute kennen - wie lange werden sie so bleiben, wie sie sind?

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