Olympische Spiele
Die Olympische Spielen bezeichnen zwei Arten von Spielen.
Es gibt die Sommer und die Winterspiele.
Je nach Jahreszeit unterscheiden sich die Disziplinen in denen Athleten und Mannschaften aus der ganzen Welt gegeneinander antreten.
Die Gründer dieser Spiele sind die Griechen in deren Land es auch 1984 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung von Pierre de Coubertin zu den ersten offiziellen Olympischen Spielen kam.
Seit 1896 finden im Zeitraum von vier Jahren die Olympischen Sommerspiele statt.
Knapp 30 Jahre später kommt es dann 1924 zu den ersten Olympischen Winterspielen.
Seit 1992 werden die Spiele im Abstand von zwei Jahren abwechselnd ausgetragen.
Der Ursprung der Spiele liegt jedoch schon länger zurück.
So vermutet man, dass die Griechen schon im 2. Jahrtausend v.Chr. derartige Wettkämpfe ausgetragen haben. Die ersten regelmäßigen Spiele sollen 776 v.Chr. in Olympia stattgefunden haben. In der gesamten griechischen Antike nahm man die Zeitperioden zwischen den Spielen als Zeitmaß. Daher wird bis heute der Begriff Olympiade fälschlicher Weise mit den Olympischen Spielen gleichgestellt, gemeint ist damit aber nur die Periode zwischen den Olympischen Spielen.
Die Bedeutung dieser Spiele war damals eine sehr wichtige.
So reisten die Sportler schon einen Monat früher an und mussten Oberschiedsrichtern ihr Können zeigen. So kam es im Vorwege auch zu Disqualifizierungen der Sportler aufgrund nicht ausreichender Leistungen.
Es waren eben nicht nur Spiele sondern wahrhaftige Feste und religiöse Veranstaltungen zugleich.
Die Griechen widmeten die Spiele Zeus und Pelops zwei Göttern der Antike.
Damals fanden die Spiele immer Mitte Juli statt und es gab fünf Turniertage.
Genau wie Heute war auch damals der erste Tag eine Zeremonie des Einzugs der Sportler in das heilige Olympia.
Jedoch stand damals der sportliche Aspekt eher im Hintergrund und Teilnahme und Sieg wurden als religiöse Entscheidungen angesehen. Die Wettkämpfe an sich wurden jedoch mit höchster Leidenschaft ausgetragen und die Spieler haben alle im Vorwege geschworen sich an die Regeln zu halten.
Erhalten die Sieger Heute Gold, Silber oder Bronzemedaillen, so gab es damals Olivenzweige wie ein Stirnband und Sie wurden mit Statuen oder Gedichten verewigt da sie etwas Heiliges an sich hatten.
Mit der Eroberung der Römer verloren die Spiele nach und nach an Geltung und wurden später vom römischen Kaiser verboten.
