World Serie of Poker- Geschichte
Im Sommer 1949 bat ein Spieler namens Nicholas „Nick the Greek“ Dandalos auf den späteren Besitzer des Binion´s Horseshoe, Benny Binion, um einen Gefallen. „Nick the Greek“ wollte einen Poker Marathon veranstalten um so den besten Pokerspieler der Welt zu ermitteln.
Benny Binion nahm sich der Aufgabe an und organisierte einen 5monatigen Poker Marathon, dessen einzige Bedingung war, dass Zuschauer anwesend sein durften. Pausen wurden lediglich zum schlafen gemacht. Dandalos und der legendäre Johnny Moss spielten während dieser 5 Monate alle nur erdenklichen Formen des Pokers und schließlich ging Johnny Moss als Sieger aus dem Marathon hervor.
Die Zuschauer begeisterten sich während des Events immer mehr fürs Pokern und so organisierte Binion, der im Laufe des Turniers immer mehr an Popularität gewonnen hat, 1970 ein weiteres Turnier welches unter dem Namen „Wolrd Series of Poker“ bekannt wurde und heute noch ist. Ziel dieses Turnier war es die Giganten des Pokers an einen Tisch zu bekommen und den „World Champion“ zu ermitteln.
Als bester Spieler erwies sich wie schon 1949 Johnny Moss. Anders als schon im darauf folgendem Jahr wählten die Spieler 1949 den Sieger selbst, schon im darauf folgendem Jahr führt man ein, dass der Spieler der keine Chips mehr vor sicht hatte aus dem Turnier ausschied, es gewann also der, der als letzter noch Chips vor sich hatte. Doch auch im darauf folgenden Jahr 1971, konnte Johnny Moss seinen Titel verteidigen und wurde zum 3. Mal „World Champion“.
1972 dann stand ein anderer auf dem Siegerpodest ganz oben.
Thomas Preston, auch bekannt als „Amarillo Slim“ gewann die „World Series of Poker und steigerte durch seine Auftritt im Fernsehen die Popularität des Turniers.
Während Amarillo 1973 noch von 50 Teilnehmern träumte, stiegen die Teilnehmerzahlen rasanter als sich das Benny Binion, der 1989 starb, in seinen kühnsten Träumen erhofft hätte.
Nachdem 1982 52 Spieler an der WSOP teilnahmen, waren es fünf Jahre später schon 2.141. Im Jahr 2002 nahmen sogar 7.595 Spieler an dem Main Event, dem letzten Turnier einer jeden WSOP teil, und zahlreichen Nebenveranstaltungen teil. Doch, dass sollte noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein.
2003 bezahlten 839 Spieler die $10.000 Buy-In für das Main Event. Mit Chris Moneymaker gewann in diesem Jahr zum ersten Mal ein Amateurspieler das Main Event.
Chris Moneymaker hatte sich über Online- Poker Seite qualifiziert und löst mit seinem Sieg einen wahren Poker Boom aus. Pokern wurde Salonfähig.
In dem darauf folgenden Jahr kauften sich mehr als doppelt soviel Spieler beim Main Event ein wie noch im Vorjahr. 2.567 Teilnehmer spielten um $5.000.000, die am Ende Greg „Fossilman“ Raymer, der ebenso wie Chris Moneymaker sich über ein Online- Poker- Turnier qualifizierte, sein Markenzeichen eine holographische Sonnenbrille ist, mit nach Hause.
2005 verdoppelte sich das Teilnehmerfeld des Main Events noch einmal auf 5.619 Spieler.
Joe Hachem, der die $10.000 Buy- In aus eigener Tasche bezahlte, nahm in diesem Jahr die $7.500.000 Preisgeld mit nach Hause.
Im letzten Jahr, 2006, sicherte sich dann der Fernsehproduzent und seit 2005 regelmäßiger Teilnehmer der WSOP Turniere, das Rekordpreisgeld von $12.000.000. Er setzte sich gegen 8.772 Spieler durch und ist in diesem Jahr somit Titelverteidiger.
