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Erlernen der richtigen Technik

Zur richtigen Technik im Radsport gehört die richtige Haltung, eine vernünftige einheitliche Trittfrequenz und der richtige "runde Tritt".

Nehmt Haltung an

In der Grundhaltung sollte der Oberkörperentspannt nach vorne gebeugt sein, wobe das Gewicht von den Armen getragen wird. Der Oberkörper sollte ruhig gehalten werden.

Die Arme sind leicht gebeugt, wobei die Ellenbogen nicht zu weit nach außen zeigen sollten. Wichtig bei der Haltung der Arme ist, dass die Schultern nicht angespannt werden müssen, um das Gewicht des Oberkörpers zu halten. Die Knie sollten auf keinen Fall nach außen gebeugt sein, das ist sowohl schlecht für die Gelenke, als auch für die Effizienz.

Um die richtige Haltung zu trainieren, sollte man nochmal daran denken am Anfang nicht zu übertreiben. Nur so könnt Ihr beobachten, ob die Haltung zu anstrengend ist oder zu Verspannungen führt. Das Zweiten sollte nicht der Fall sein. Natürlich bringt eine ungewohnte Haltung zwangsläufig ein wenig Muskelkater mit sich, aber Verspannungen bedeuten immer Haltungsfehler.

Die richtige Trittfrequenz

Die richtige Haltung und Trittfrquenz solltet Ihr am besten im selben Schritt und zwar als aller Erstes. Dazu sollte die Übersetzung so eingestellt sein, dass sich das Fahrrad leicht treten lässt. Die richtige Schrittfrequenz so ein, dass selbst ungeübte Fahrer bei sehr leichter Übersetzung ca. 30 Minuten fahren aushalten können. Wichtig ist, dass sich darauf zu konzentrieren, die Frequenz über die gesamte Zeit konstant zu halten.

Der richtige Tritt

Wenn die richtige Frequenz gefunden ist (nach 5-10 Trainingseinheiten), sollte man sich die Zeit nehmen, dass Treten neu zu erlernen. Klingt vielleicht unsinnig, ist aber extrem wichtig, da mit dem Tritt beim Radfahren alles steht und fällt.

Der große Unterschied zum "normalen" fahren ist, das beim Radsport die ganze Bewegung der Beine genutzt wird und nicht nur das Treten. das heißt auch die Ziehbewegung sollte aktiv als Unterstützung mit eingeplant werden. Damit die gesamte Bewegung wirklich rund läuft, solltet Ihr wirklich versuchen bei 12 bzw. 6 Uhr-Stellung die Bewegung nicht abzubrechen.

Die Bewegung lässt sich am besten bei kleinerer Trittfrequenz, als Eurer optimalen trainieren. Falls es leichter ist, kann dafür die Übersetzung auch leicht erhöht werden. Nach kurzer Zeit (wieder ca. 5-10 Einhwieten) sollte die Bewegung etwas natürlicher sein und mann kann langsam wieder zur otimalen Trittfrequenz wechseln.

Der runde Tritt bedeutet übrigens nicht, das die Kraft (das Drehmoment) zum ziehen oder schieben (bei 6 bzw. 12 Uhr) genau so so groß sein muss, wie beim Treten. Studien haben gezeigt, dass selbst Profiradfahrer deutlich am meisten Drehmoment bei der Trittbewegung entwickeln. Es sollte aber die Bewegung nicht abreißen, flüssig sein und das treten Bein nicht noch das ander Bein heben müssen.

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