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Tour de France

Bereits die erste Tour de France, die als Frankreichrundfahrt 2428 km Strecke und als Etappenziele Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux, Nantes und Paris beinhaltete, war ein großes Publikumsspektakel. Bereits in den ersten Jahren etablierte sich die Tour als beliebtestes und härtestes Radrennen der Welt.

Mit Ausnahme der Weltkriegsjahre wurde das Rennen seit Beginn jährlich veranstaltet. Die Strecke wurde bald ausgedehnt und betrug bereits über 5000 km. Seit dem Dopingskandal 1998 wurde die Strecke wieder deutlich, auf rund 3500 km verkleinert. Damals wurde bei dem kompletten, damaligen Spitzenteam Festina eine umfassende Dopingstruktur erkannt.

Wer allerdings glaubt, dass Dopingproblem der Tour  sei ein Phänomen der letzten Jahre liegt falsch: Fast von Beginn an nutzten die Fahrer aufputschende und schmerzmildernde Mittel (u.a. Amphetamine, Kokain und Alkohol) um die teilweise unmenschlichen Anstrengungen zu überwinden. Das erste Doping-Opfer war der britische Radprofi Tom Simpson, der 1967 beim Anstieg auf den Mont Ventoux unter Einfluss eines Amphetamincoctails einem Herzkreislaufkollaps unterlag.

Preisgelder

Der Grund dafür, dass die Sportler solche Strapazen auf sich nehmen ist leicht: Ruhm und Preise, die bei der Tour zu gewinnen sind, sind beispiellos. Die aktuellen Startgelder liegen bei knapp 1 Mio. € und Preisgelder insgesamt bei  über 2 Millionen, wovon allein der Gesamtsieger schon 450.000 € erhält.

 

Berichterstattung

2007
Am 7.Juli startet wieder die beliebteste Tortur der Welt. Insgesamt kämpfen 21 Teams um den begehrtesten Titel, den der Radsport zu vergeben hat. Dabei sind die Ergebnisse so offen wie nie, kaum ein Experte wagt es sich auf einen eindeutigen Favoriten festzulegen.
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