Denise im hamburger i-punkt-skateland getroffen
Im i-punkt-skatepark in Hamburg
Die Besucher der Halle sind heute Nachmittag vorwiegend männlich. Mit Glück kann man eine weibliche Person erspähen, wie z.B. Denise, 16 Jahre, aus Hamburg:
Denise
Gerade sitzt sie auf der Tribühne und holt erst mal Luft.
Die Schuhe ruhen auf dem Skateboard. Auch das bewegt sich im Moment nicht - ganz im Gegensatz zu vor ein paar Minuten. Auf den Spitzen ihrer Turnschuhe ist ein Autogramm von "Tony Hawk", ein weltbekannter Skateboard-Profi. Sie hat ihn bei einer Klassenreise in Amerika zufällig auf der Straße erkannt - da waren sie auf dem Weg in ein Museum.
Gut, wenn man einen Edding in der Tasche hat.
Das Skateboard
Das Board unter den Schuhen ist ihr zweites - das erste war ein richtig gutes Skateboard und wurde geklaut. Aber dieses erfüllt auch seinen Zweck und steht selten im Schrank, wie man am Grip-Tape und den langsam absplitternden Holz-Enden erkennen kann. Die Enden sind vorne und hinten gleich hochgebogen und es wölbt sich innen ein wenig nach unten. Das sorgt für guten Halt. Ob man es großartig warten muss? - Nein, nicht so oft.
Aha, es scheint ein stabiles Ding zu sein.
Was man alles machen kann
Für Denise dient das Skateboard als Fortbewegungsmittel zur Schule, und sie packt es auch mal unter die Füße, wenn es schnell zu Freunden gehen soll. In Hamburg geht das, es ist flach, es gibt ein paar Hügelchen und vor allem viel Beton. Manchmal trifft sie sich mit Freunden um herumzufahren und Spaß zu haben - so wie neulich, Treffpunkt Platz vor dem CCH zum Skaten. Da waren noch ein paar andere Skateboarder und sie haben einfach einen Wettbewerb gemacht: Wer kann die meisten Tricks. Vier mal die Woche schwingt sie sich für ein paar Stunden auf ihr Board und übt - Respekt!
Ein gutes Gefühl
Da ihr Freund auch Skateboarder ist, hat sie es auch probiert - wie es scheint hat es Spaß gemacht. Sie hat einige Freunde, die auch Skateboard fahren, und durch das Skaten lernt man noch andere Skater kennen. Unter ihren Freunden sind auch Mädchen, die Skateboard fahren können. Tja, da könnte ich schon neidisch werden – mit 16 über Hamburgs Straßen und die Geländer flitzen, ein paar Tricks mit dem Board zaubern, zusammen mit anderen Leuten herumdüsen und ein Gefühl von Freiheit!
