In Hamburg wird fleißig geskatet
Action pur beim hamburger ipunkt-Skateparkour
Auf einem Skateboard fährt man - aber wo? Fahren kann man überall, wo es funktioniert. Das ist in der Regel auf allen asphaltierten oder ähnlich glatten Untergründen, Straßen, Fußwegen, Parkhäusern, (in Amerika auch in den runden, leeren Swimmingpools) und öffentlichen Plätzen. Das ein oder andere Treppengeländer muss auch daran glauben, um von oben nach unten zu gleiten. Oder man begibt sich zu einer der Skateanlagen, die sich in jedem noch so kleinen Dorf befinden. Kleine Parkours mit Halfpipes, speziellen Rampen, mini-Geländern, und manches mehr. Je größer die Städte desto mehr Anlagen gibt es, manchmal auch richtige Skaterparks und Hallen. Eine dieser großen und bekannten Einrichtungen ist in Hamburg das i-punkt-skateland:
In der Nähe des Berliner Tors, in einer ruhigen Straße, ist die Anlage nicht zu übersehen. Eine große besprayte Wand weist den Weg ins Skaterland. 
Von Langeweile ist hier keine Spur - hier geht es richtig ab. Draußen ein Parkour aus verschiedenen Pipes und Rampen auf denen sich zwischen 20 bis 40 jugendliche tummeln. Drinnen in der Halle fahren nicht weniger auf den größeren und kleineren Rampen, Rutsch-Geländern und riesigen Halfpipe-Gebilden. Eine große Tribüne am Rand sorgt für den Überblick. 
Für die Verpflegung und das richtige Feeling gibt es am Eingang eine Getränke-Bar (Fahren macht Durst) und rustikal-stylische Sitzgelegenheiten mit Blick auf eine große Beamerleinwand. Dort laufen Videos von Skatern, Bikern, usw. Es gibt wirklich uncoolere Orte.
Hier kann man sich außerdem austauschen, ausruhen, kennenlernen und sich von den Könnern auf den Videos inspirieren lassen. Passende Musik schallt aus den Lautsprechern, die man nicht sieht, und wenn man in die Halle geht, und die Skateboards hin- und her flitzen sieht, kann man es kaum aushalten und möchte sich am liebsten auch ein kleines Rollbrettchen schnappen. Flitzen, Hinfallen, Aufstehen, Weiterflitzen. Wenn die Skateboards in die Luft gehen am Ende der Halfpipe, dann stellt man sich vor, dass es sich anfühlt wie Fliegen. Jedenfalls sieht es so aus.
Auf der Tribühne, wenn man in die Halle geht links, sitzen die, die gerade nach Luft schnappen, die, die darauf warten, dass ein Platz frei wird (es ist dort selten leer), und die, die zuschauen oder auf Jemanden warten.
Dieser Ort ist nicht nur etwas für die kleinen Kids mit den großen Geldscheinen, hier kann jeder nach Lust und Laune herumdüsen - unter der Woche ist der Eintritt frei. Die Wochenenden sind gut gefüllt mit Veranstaltungen - Workshops, Nightsessions, Feste und andere Specials. Dann wird auch die Halle richtig voll und man kann sich sogar Sitzplätze reservieren lassen, um auf jeden Fall dabei zu sein.
