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Das vorgezogene Finale

Der Kracher im Viertelfinale - Bei der Weltmeisterschaft in Sheffield stehen sich bereits jetzt die Spieler gegenüber, die sich im bisherigen Turnierverlauf am stärksten gezeigt haben: Ronnie O'Sullivan und John Higgins.

Ronnie O'Sullivan hat wirklich Lospech gehabt:

In der ersten Runde musste er das Jahrhundert-Talent Junhui Ding bezwingen, in der zweiten Runde mit Neil Robertson einen zweiten Youngster in Top-Form und jetzt steht ihm mit John Higgins ein ehemaliger Weltmeister gegenüber, der sich bisher in beängstigend guter Spiellaune präsentierte.

Verschwörungstheorien von O'Sullivan

Während einer Pressekonferenz vor der WM äußerte O'Sullivan, dass er zunächst kurz den Verdacht hegte, jemand in der Chefetage könne etwas gegen ihn haben und die Wahl erscheine manipuliert.

Um sich jedoch nicht zu sehr in irgendwelche Theorien zu verstricken schloss er die Konferenz trocken mit den Worten "So lange ich gut spiele, ist es mir egal gegen wen ich spiele. Bringt sie mir!" ab.

Erste Session völlig ausgeglichen

Die erste Session zwischen den Ex-Weltmeister war auch gleich Highlight, dass sich alle erhofft hatten.

Beide zeigten sich in bester Verfassung, spielten beinahe Fehlerfrei und nutzten die kleinsten Chancen oft Frame-entscheidend aus. Higgins gewann z.B. den ersten Frame mit mit einem 91er Break, aber Ronnie konterte sofort mit einem 89er Break im zweiten Frame.

Zum Schluss der ersten Session stand es 4:4 ausgeglichen zwischen den beiden Top-Favoriten.

O'Sullivan verschläft die zweite Session

John Higgins darf man zur Zeit nicht einmal den kleinsten Finger reichen. Gnadenlos bestrafte er O'Sullivan zu Beginn der zweiten Session und geht so mit 8:4 in Führung.

Stephen Maguire holt sich das neue höchste Break

In der Viertelfinal-Begegnung zwischen Maguire und Hamilton konnte Stephen Maguire mit 143 eine neue Bestleistung bei diesem Turnier aufstellen.
Die Übersicht der höchsten Breaks der WM finden Sie hier.

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