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Geschichte des Surfens

Wellenreiten

Als Erfinder des Wellenreitens gelten die Polynesier. Diese betrieben die Sportart in seiner Urform schon vor ca. 4000 Jahren. Sie verbreiteten den Sport in der Südsee durch Reisen.

Wellen wurden anfangs nur mit dem Körper geritten. Später benutzte man u.a. kleinere Baumstämme, um dem Körper mehr Auftrieb zu geben. Die Menschen entwickelten die Hilfsmittel zu Brettern weiter und nutzten sie zuerst nur liegend, sitzend oder auf den Knien. Nach einiger Zeit begannen sie, auf ihnen zu stehen. Männer und Frauen surften, Wellenreiten wurde zum hawaiianischen Nationalsport. Besonders hohe Wellen waren nur für die Könige bestimmt, da das Surfen für die Hawaiianer ein Ritual war. Einmal im Jahr feierte man das Makahiki-Fest, bei dem Wellenreitwettkämpfe abgehalten wurden.

1819 starb der erste hawaiianische König Kamehameha I., danach wurden die „Surf-Gesetze“ und das Makahiki-Fest abgeschafft. Missionare reisten ein und verboten das Surfen 1823, da es als eine Zeitverschwendung angesehen wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts machte der olympische Schwimmer Duke Kahanamoku das Surfen wieder bekannt und verbreitete den Sport über die ganze Welt.

 

 

 

Windsurfen

Windsurfen entstand aus dem Wellenreiten. Die Menschen hatten es satt, gegen die Wellen anpaddeln zu müssen und wollten sich diesen Kraftaufwand sparen, indem sie die Windkraft nutzten. Newman Darby entwickelte ein Surfbrett mit Segel und veröffentlichte diese Idee in einem Magazin. Jedoch wurde die Idee eines Surfboardes, das die Kraft des Windes nutzt, von Jim Drake (dieser kannte die Veröffentlichung Darbys nicht) ausgereift, denn der verpasste dem Segel einen Gabelbaum, was die Innovation war. Das war die Geburtsstunde des Windsurfens!

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